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30.10.2011: New York (USA)

So, heute Nacht wurden die Uhren umgestellt – allerdings nicht hier. In New York lässt man sich mit der Winterzeit noch etwas Zeit, wobei das aktuelle Wetter eigentlich schon danach ruft … Inzwischen weiß ich auch, dass es uns vergleichsweise noch gut getroffen hat – an der Ostküste sind insgesamt rund zwei Millionen Menschen ohne Strom aufgrund der aktuellen Wetterlage …

Apropos Wetter … das hat sich seit gestern durchaus gebessert: beim Aufstehen heute Morgen sind es zwar immer noch nur 2°C, allerdings ist es jetzt trocken, die Sonne kommt hervor und der Himmel ist wolkenlos – DAS wäre das Wetter gewesen, das wir gestern gebraucht hätten. Aber gut, man kann halt nicht alles haben – freuen wir uns also daran, dass es heute besser ist.
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29.10.2011: New York (USA)

Im Laufe der Nacht hat der Seegang dann nachgelassen, so dass wir heute beim Einlaufen in New York zumindest eine ruhige See haben. Das ist dann aber auch schon das einzige Gute 🙁

Das Frühstück im Buffalo ist der Einstieg in den heutigen Tag – und Großes steht vor der Tür: das Einlaufen in New York ist ja immer ein besonderes Erlebnis – wenn man sich langsam der Freiheitsstatue auf Backbord und dann der Skyline von Manhatten auf Steuerbord nähert und dabei Frank Sinatra’s „New York, New York“ hört ist das schon was Besonderes.
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28.10.2011: Seetag

Unser Kapitän hat Recht behalten – der Seegang ist noch mal stärker geworden und wird den heutigen Seetag auch so anhalten – die weißen Tüten in den Treppenhäusern sind eindeutiges Indiz hierfür. Unabhängig davon, dass man sich beim Zähneputzen ggf. mal festhalten muss oder einen kleinen Ausfallschritt macht bzw. alle Leute auf dem Schiff herumlaufen (zumindest diejenigen, die nicht in der Kabine liegen) als ob sie eher stark alkoholisiert sind, führt mein Weg heute morgen erneut ins Buffalo zum Frühstück.

So richtig viel habe ich heute eh nicht vor (das „wechselhafte“ Wetter ist eher „beständig bewölkt“ und kälter wird es auch), so dass ich ohne Hektik schaue, was die Küche zu bieten hat – beim Mittagessen halte mich dann halt ein bisschen zurück.
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27.10.2011: Hamilton (Bermudas)

Bei unserem gestrigen kulinarischen Highlight hat Kapitän Albrecht darauf hingewiesen, dass wir ab etwa 6.30 Uhr die Bermudas umrunden bevor wir dann gegen 8.00 Uhr in den Hafen von Hamilton einlaufen (bzw. genau genommen liegen wir an den Royal Naval Dockyards). Allerdings ist das Ganze nicht soooo spektakulär, wie es unser Kapitän angepriesen hat – von daher bin ich um 6.35 Uhr auch schon wieder im Bett – und bleibe dort bis gegen halb acht.

Dann ruft allerdings das Frühstück im Buffalo – schließlich steht heute ein umfangreiches Programm auf der Tagesordnung. Der geplante Schnorchelausflug startet um 12.45 Uhr, so dass vorher noch etwas Zeit bleibt, Hamilton zu erkunden. Leider reicht die Zeit aber nicht, um die Crystal Caves oder den Leuchtturm zu besichtigen – das wären sicher die Highlights gewesen (zumal diese bustechnisch gut angebunden sind). Aber obwohl die Insel nur 1 Meile breit ist, ist sie doch 27 Meilen lang – und die Caves und die AIDA liegen an entgegengesetzten Ecken der Insel 🙁
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25./26.10.2011: Zwei Seetage

Zunächst die gute Nachricht … die erste Nacht haben wir überlebt. Allerdings zeugen die im Treppenhaus vorsorglich aufgehängten Tüten davon, dass es inzwischen etwas Seegang gibt (allerdings nur bis Windstärke 6 und 2 m hohen Wellen) – trotzdem gehen einige nicht nach oben zum Frühstück sondern nach unten ins Hospital …

Ich erfreue mich derweil am nach wie vor türkisfarbenen Meer, das leicht dahinplätschert und nach und nach in das tiefblau des Atlantiks übergeht. Und da Seegang ja immer etwas hungrig macht (die Hospitalgänger mögen mir verzeihen) beginnt auch der heutige Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Buffalo.
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24.10.2011: Nassau (Bahamas)

Wie immer wache ich auch heute pünktlich zum Sonnenaufgang auf … und der lohnt sich heute tatsächlich. In allen Farben von gelb über orange bis rot leuchtet der Himmel über dem Horizont. Absolut kitschig – aber schön …

Und da nahen auch schon die Bahamas – 700 Inseln gehören dazu, wovon allerdings nur 30 tatsächlich bewohnt sind. Türkisfarbenes, klares Wasser lässt Karibikfeeling aufkommen – und 28°C gegen 8.00 Uhr passen ja auch dazu. Im übrigen ist das Wasser noch ein Grad wärmer – aber das wird erst nachher wichtig …
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23.10.2011: Miami (USA)

Der Tag beginnt wie alle Landtage – mit dem Einlaufen in den Kreuzfahrthafen. Und da Miami den größten Kreuzfahrthafen der Welt hat, schaut man sich das dann auch genauer an. Die Backbordseite ist genau die richtige – und sieht man morgens schon von weitem die Skyline auf uns zukommen: in der Sonne glänzende Wolkenkratzer und Palmen im Vordergrund – so stellt man sich das vor.

Um 9.30 Uhr beginnt mein Ausflug, so dass es jetzt erst einmal schnell ins Bad und dann ins Buffalo zum Frühstück geht. Hier treffen wir wie jeden morgen wieder zusammen und tauschen uns über den Tag aus. Ich mache jetzt den MIA01 („Miami Beach & Art Deco Viertel“) – mal schauen, was das so gibt.
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22.10.2011: Port Canaveral (USA)

Nachdem der heutige Tag ja ein halber Seetag ist (wir kommen erst um 13.00 Uhr in Port Canaveral an), starte ich etwas später in der Tag – wir treffen uns daher erst gegen 9.00 Uhr zum Frühstück im Buffalo. Dank dem Probeabo der WELT KOMPAKT und dem Kindle gibt es hier jeden Morgen eine aktuelle Zeitung (die etwas umfangreicher ist als die 4-seitige dpa-Übersicht, die hier ausgedruckt liegt) … ich bin aber gar nicht sicher, ob ich das hier im Urlaub alles wissen will, was zu Hause passiert. Zumindest weiß ich jetzt, dass im Moment die Banker mal wieder an allem Schuld sind und man bei der Berufsangabe aktuell besser mal wieder „kaufmännischer Angestellter“ sagen sollte …

Aber gut – jetzt ist ja erst mal noch eine Woche Urlaub angesagt … also gehe ich rauf und lege mich noch bis zum Mittag in die Sonne. Die ist auch tatsächlich da und brennt mit ihren 22°C ganz ordentlich aufs Fell (von zu Hause hört man ja von den ersten Nächten mit Minusgraden) … das sollte ich also noch ausnutzen bis es nächste Woche wieder kalt wird.
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